3 Fragen, die man der RTB Agentur stellen sollte

3 Fragen, die man der real-time Bidding Agentur stellen sollte

Real-time Bidding (RTB) bietet dem Unternehmen die Möglichkeit einer interessanten und konkreten Zielgruppe seine Angebote zu präsentieren und kann dadurch zu einem neuen, relevanten Neukundenkanal heranwachsen.
RTB ist ein relativ neuer Bereich, in dem bis heute mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet wurden.
Eines der Hauptprobleme sind die vorhandenen Minenfelder von Display-Ökosystemen, Agenturen, DSPs, Trading Desks usw., bei denen schon heute die wenigsten Unternehmen den Überblick behalten können.

Die wesentlichen Fragen an eine Agentur sind dabei jedoch nicht immer nur die Fragen nach der eingesetzten Technik. Vorab gibt es noch viel simplere Fragen, die es sich zu stellen lohnt:

1. Wie sieht die konkrete Aufsplittung der Kosten nach Media Spend und Management-Fees aus?

Diese Frage erscheint auf den ersten Blick zu banal.
Doch die Realität sieht leider so aus, dass Agenturen absolut selbstverständlich eine sehr schwammige Unterteilung dieser beiden Positionen vornehmen und dadurch nicht selten deutlich mehr Budget in die eigenen Taschen fließt und das effektive Mediabudget entsprechend sinkt. Dabei ist es natürlich absolut inakzeptabel, dass der Kunde mehrere tausend Euro investiert ohne eine eindeutige Transparenz darüber zu erhalten, wie dieses Budget wirklich investiert wird.

2. Gibt es einen mathematischen Ansatz zur Optimierung und wie sieht dieser aus?

Bei RTB geht es um Daten, “Big Data” ist überall in aller Munde.
Es geht bei Big Data allerdings nicht darum einfach alle möglichen Daten zu erheben. Daten machen nur Sinn, wenn sie sinnvoll eingesetzt und als elementarer Bestandteil der Optimierung verwendet werden. Hierfür ist immer eine statistische Signifikanz die Grundvoraussetzung, um die Testings und Analysen richtig bewerten zu können – immer mit dem Ziel maximale Kampagnenleistungen zu erreichen.

3. Wie lange wird es dauern, bis der Account relevante Erfolge erzielen wird?

Häufig lautet hier die Antwort, dass die langfristigen Ziel-CPAs in ca. zwei Wochen erreicht werden können. Spätestens dann sollten bei dem Kunden die Alarmglocken läuten.
Keine Agentur kann ohne eine detaillierte Analyse von vorhandenen Performance-Daten glaubwürdige Aussagen abgeben. Landingpages und Banner müssen getestet sowie Kampagnenstatistiken über einen längeren Zeitraum analysiert werden.
Eine gute Agentur muss eine relevante Anzahl an Tagen, Wochen und manchmal auch Monaten investieren um den maximalen Erfolg im RTB erzielen zu können.
Sicher reden wir hier nicht von einem Langzeitprojekt, aber es wird auch sicher nicht nach zwei Wochen erledigt sein.

 

 

Bildquelle: Thorben Wengert  / pixelio.de