Die größten Herausforderungen der Advertiser

Herausforderungen werden in der Branche viele diskutiert, jedoch beziehen diese sich zumeist auf die Probleme Dritter. Nur in kleiner Runde werden die wahren Gründe ehrlich diskutiert. Daher stellen wir im Folgenden die größten Herausforderungen der Advertiser dar.

  1. Neukunden-Sorgen
    Eine der größten Herausforderungen der Unternehmen ist das Neukundenwachstum.
    Da die Konkurrenz groß ist und die Zahl der potenziellen Neukunden begrenzt, heißt die Lösung für dieses Problem Retention Marketing: Weg von der reinen Transaktionssicht, hin zur Kundensicht.

    Konkret bedeutet dies, dass zukünftig der Fokus deutlich stärker in Richtung Bestandskundenmanagement und –reaktivierung gehen muss.
  2. Mangelnde Organisationsstruktur
    Häufig sitzt der Feind in den eigenen Reihen. Interne Strukturen, fehlende Umsetzungsgeschwindigkeit, Antriebslosigkeit und zu viele Ebenen führen häufig zum Misserfolg von Online Marketing Projekten.

    Hier hilft meist nur eine Umstrukturierung der Organisationsstruktur, so dass alle Kanäle und Maßnahmen verknüpft sind sowie lückenlos bewertet und budgettechnisch gesteuert werden können.
  3. Gestörtes Vertrauensverhältnis zu Dienstleistern
    Für ein gestörtes Verhältnis zwischen Advertisern und Dienstleistern gibt es vielerlei Gründe. Bei vielen führt jedoch das fehlende Know How innerhalb des Unternehmens zu einem schwindenden Vertrauen in die Unterstützter – die Agenturen und Dienstleister.

    Der Aufbau von Inhouse-Kompetenz schafft Kompetenz um Entwicklungen richtig zu beurteilen, Maßnahmen zu optimieren und Trends zu erkennen.
  4. Hoher Kosten- und Margendruck
    Dies ist ein klassisches Makrothema – Der Wettbewerb wird immer härter, die Luft immer dünner und damit auch die Budgets im Performance Marketing. Folglich ist eine größere Effizienz zwingend erforderlich.

    Zielführend sind hier individuelle Attributionsmodelle und optimierte Budgetallokation.
  5. Respekt vor neuen Technologien
    Die Gründe hierfür liegen zum einen in Orientierungsschwierigkeiten bei der Auswahl geeigneter Technologien und entsprechender Anbieter sowie an dem fehlenden Mut zur konsequenten Implementierung in die bestehenden Systeme.

    Hier heißt es mutig sein und in schnellen Iterationen viel zu probieren. Fehler können gemacht werden, wichtig ist nur diese schnell zu erkennen, nachzubessern und kein zweites Mal zu machen.

Foto: Dieter Schütz / www.pixelio.de