In eigener Sache: Vom Unsinn der Gastartikelanfragen

Jede Woche erhalten wir von “Blogvermarktern”, “SEO-Managern” und “Lokalisierungsunternehmen” Anfragen über die Möglichkeit auf verschiedenen von uns betreuten Projekten und Blogs Gastartikel zu veröffentlichen.

Solche Anfragen lesen sich in etwa so:

Hallo Herr Siekmann,

ich bin aktuell auf der Suche nach starken Portalen mit einer hohen Reichweite, wo die Möglichkeit besteht, Fachartikel für unsere Kunden zu kaufen.
Bei meiner Recherche nach thematisch gut passenden und hochwertigen Websites habe ich Ihre Seite www.digitalantrieb.de gefunden.

Mich würde nun interessieren, ob es möglich ist, dort Gastartikel zu veröffentlichen?
Falls dies für Sie infrage kommt, würden wir Sie selbstverständlich dafür bezahlen.
[…]

Mit freundlichen Grüßen,
xxx xxx

Nun ist es so, dass Google diese Praxis nicht nur kritisch beäugt, sondern eindringlich davor warnt. Matt Cutts, Leiter des Google Webspam Teams, hat schon vor einiger Zeit von der Nutzung qualitativ minderwertiger Gastbeiträge zum Linkaufbau abgeraten:

Seit dieser Warnung sei die Praxis des Linkaufbaus allerdings noch spamlastiger und qualitativ schlechter geworden, wie Cutts in einem aktuellen Blogbeitrag berichtet.

“So stick a fork in it: guest blogging is done; it’s just gotten too spammy. In general I wouldn’t recommend accepting a guest blog post unless you are willing to vouch for someone personally or know them well. Likewise, I wouldn’t recommend relying on guest posting, guest blogging sites, or guest blogging SEO as a linkbuilding strategy.”

Diesen Hinweis sollten sich auch die zahlreichen “Blogvermarkter”, “SEO-Manager” und “Lokalisierungsunternehmen” zu Herzen nehmen, die uns allwöchentlich anschreiben. Natürlich gibt es weiterhin zahlreiche gute Gründe dafür, Gastartikel zu erstellen und zu veröffentlichen. Linkaufbau gehört laut Google aber nicht dazu.