SEA – Agentur oder doch Inhouse?

Steuermann, wie erreichen wir eigentlich unsere Ziele?

Wie heißt es doch immer so schön: Ein Kapitän ist nur so gut wie seine Crew.

Dieses Motto lässt sich auch eins zu eins auf die unternehmerische Welt projizieren. Nehmen wir einmal die Abteilungsleitung einer SEA-Abteilung als Beispiel.

Momentan wird das SEA von einer externen Agentur betreut und diese wird durch das Team Inhouse gesteuert. Nun sieht der Kapitän, dass die gesteckten Ziele erreicht werden, aber nicht wie das eigentlich passiert. Das muss sich ändern!

An die Riemen fertig, los!

Immer mehr Kunden möchten die Route gern aktiv mitgestalten und sich nicht nur fahren lassen. Hands-on-Mentalität findet immer mehr Einzug in die Unternehmen und hier liegt auch die größte Herausforderung dieses neuen Miteinanders. Wie genau ist die richtige Mischung, damit beide Parteien gut und zielführend zusammenarbeiten können?

Letztlich müssen auf Kundenseite die Entscheidungen getroffen werden, was man Inhouse leisten möchte und ob dies dann auch ressourcenseitig umsetzbar ist. Nicht selten weiß der Kunde eigentlich gar nicht genau, wie viel „Manneskraft“ in einem SEA-Konto steckt. Evtl. müssen neue Crew-Mitglieder rekrutiert werden, denn nach Übernahme würde auch das tägliche „Planken schrubben“ in Form von operativer Arbeit auf die Crew warten.

SEA_Inhouse oder Agentur

Sobald sich ein Unternehmen dazu entschließt, mehr Anteil am täglichen SEA-Geschäft nehmen zu wollen, sollte zunächst das Gespräch mit dem zuständigen „Steuermann“ auf
Agenturseite gesucht werden. Mehr Anteilnahme am Tagesgeschäft auf Kundenseite muss ja nicht gleich mit einem Plankengang der Agentur einhergehen.

Bevor der Kunde mögliche Änderungen in der Besatzung mit dem „Steuermann“ der Agentur bespricht, sollten die angestrebten Anpassungen genau überlegt und definiert sein. Aus einem offenen und respektvollen Umgang miteinander wird der Grundstein für zukünftige Bündnisse gelegt.

Der Kapitän und seine Crew kennen das Schiff wie ihre Westentasche. Warum also nicht schnellstmöglich von diesem Wissen profitieren. Das produkt-know-how sitzt im Unternehmen. Die Crew hat somit beste Voraussetzungen  für eine zielführende Ausrichtung der Kampagnen wie auch der Tonalität und Bordsprache der User in den Anzeigentexten. Außerdem haben sie die Bordregeln quasi schon verinnerlicht und kämpfen gemeinsam für dasselbe Ziel.

Nach dem einen oder anderen Ziel-Hafeneinlauf kann es aber auch mal nicht schaden sich mit einem Steuermann aus der Agentur-Welt auszutauschen. Dieser kann noch mal mit einer anderen Sichtweise auf manche Dinge aufwarten und vielleicht auch Kontakte mit weiteren Verbündeten herstellen.

Land in Sicht!

Letztlich ist es das Ziel der gesamten Crew das Schiff sicher in den angestrebten Zielhafen zu führen. Und was gibt es schöneres für einen Kapitän, als bei der Hafeneinfahrt selbst das Ruder in den Händen zu halten.

Grafik: © DIGITAL FORWARD