Die Trigger-Mail

Trigger-Mails sind anlassbezogene E-Mails. Der Versand erfolgt hierbei entweder auf Basis einer definierten Regel oder zu einem festgelegten Zeitpunkt. Eine der bekanntesten und weitverbreitetsten Trigger-Mails ist die Geburtstags-Mail. Es gibt jedoch noch eine Vielzahl weiterer Anlässe für den Versand einer Trigger-Mail, wovon fünf Möglichkeiten weiter unten vorgestellt werden.

Doch warum eigentlich Trigger-Mails verschicken?
Hier kommen kurz die Vorteile und warum Unternehmen Trigger-Mails unbedingt einsetzen sollten:

  • Relevanz:
    Der richtige Empfänger erhält zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Informationen.
  • Kundenbindung und –loyalität:
    Der Empfänger fühlt sich von dem Unternehmen und der Marke durch die relevanten Mails individuell angesprochen, was zu einer intensiveren Kundenbindung und –loyalität führt.
  • Höhere Conversionrate:
    Aufgrund der hohen Relevanz liegen die Öffnungs- und Klickraten der Trigger-Mails in der Regel über denen des durchschnittlichen Standard-Newsletters. Dies führt dementsprechend zu mehr Konversionen und mehr Umsatz.
  • Geringer Aufwand:
    Die Trigger-Mails müssen einmal initial konzipiert und im professionellen E-Mail-System eingerichtet werden. Der anschließende Versand erfolgt automatisiert und es besteht nur noch sehr wenig Wartungsbedarf.

Und nun fünf Anlässe für erfolgreiche Trigger-Mails:

1. Namenstag

Neben der klassischen Geburtstags-Mail bietet der Namenstag ebenfalls einen passenden Anlass für eine Trigger-Mail. Für diese Art von Trigger-Mail eignet sich auch eine Bildpersonalisierung wie in dem folgenden Beispiel sehr gut.

Beispiel_Bildpersonalisierung

2. Jahrestag

Jahrestage bieten weitere Anlässe für erfolgreiche Trigger-Mails, z.B. Jahrestag der Newsletter-Registrierung, der ersten Bestellung, Club-Mitgliedschaft etc. Fokus dieser Trigger-Mails sollte der Dank für die erwiesene Treue sein, welche durch hochwertige Gutscheine, Rabatte oder Boni unterstützt werden kann.

3. Warenkorbabbrecher

Kunden, die bereits Artikel in den Warenkorb gelegt haben, aber den Kauf kurz vorher noch abgebrochen haben, eignen sich sehr gut für Trigger-Mails, da sie bereits ein sehr deutliches Interesse ausgedrückt haben. Innerhalb dieser Mails kann auf die gespeicherten Artikel im Warenkorb hingewiesen werden oder weitere ähnliche Alternativprodukte bzw. Rabatte angeboten werden.

Beispiel_Warenkorbabbrecher

4. Anmeldungen

Die Anmeldung, ob zum Newsletter, im Onlineshop oder zur Community, sind willkommene Anlässe für Trigger-Mails. Das Interesse der Empfänger an Informationen ist zu diesem Zeitpunkt besonders groß. Nutzen Sie diese Phase und führen Sie durch mehrstufige Anstoßketten die Empfänger an Ihre Marke, Produkte, Angebote, Serviceleistungen etc. heran.

Beispiel_Willkommensmail

5. Inaktivität

Damit nicht das Ende der Kundenbeziehung droht, sind automatisierte Trigger-Mails bei Inaktivität eine sehr einfache und erfolgsversprechende Möglichkeit den Kunden zu reaktivieren. Basis für eine Identifizierung von inaktiven Kunden können viele sein, z.B. letzte zurückliegende Klicks und Öffnungen, letzter Kauf, letzter Login im Benutzerkonto etc.

Beispiel_Inaktivität

Doch neben diesen Beispielen gibt es noch eine Vielzahl an weiteren Ideen.
Kreativität und Einfallsreichtum ist hier der Schlüssel zum Erfolg.

Bild: © Stephanie Hofschlaeger / www.pixelio.de
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